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Samuel Schmid – die Schweiz braucht Sie noch!

Im Dezember 2004 sagte ich auf meiner Web Seite zur Wahl von Samuel Schmid zum Bundespräsidenten folgendes:

„Wir haben wieder einen echten Schweizer Bundespräsidenten.“
Samuel Schmid ist ein
richtiger Berner und als solcher ein echter Schweizer:

Er gehört sicher nicht zu den sich als die Elite glaubenden Vorwärtsblickenden „Euroturbos“ der Schweiz. Er ist auch kein Besserwisser, der ständig seine politischen Gesprächspartner unterbricht, sie arrogant zurechtweist und keinen Satz fertig sprechen lässt. Er kann geduldig zuhören, sorgfältig und korrekt auf die Argumente seiner Gegner eingehen. Vor allem muss er ein in sich ausgeglichener Mensch sein. Irgendwie muss es ihm physisch zu wieder sein, politische Rezepte lautstark zu verkünden. Er ist Mensch, Bürger und Politiker zugleich, aber er vermengt nicht das eine mit dem anderen. Er will einfach nur Samuel Schmid sein: Ein Mann der versucht, einen schwierigen „Job“ ehrlich und grundsatztreu zu erfüllen.

Für uns Durchschnittschweizer ist er einer aus unserer Mitte. Bürger eines Bundesstaats abgestützt auf der direkten Demokratie, der sich zu Freiheit und Gleichberechtigung durch Neutralität und Solidarität bekennt. Ein Staat, der bereit ist, sich für diese Werte nach innen und nach aussen zur Wehr zu setzen.

Gerade diese Wehrbereitschaft ist es, die Samuel Schmid für viele Schweizer auch heute noch verkörpert.
Die Erhaltung einer funktionsfähigen Armee in einer Zeit, in welcher von allen Seiten die dazu notwendigen finanziellen Mittel und die gemachten Vorschläge das Opfer ideologischer und parteipolitischer Intrigen geworden sind. In einer Zeit, in welcher es schwierig ist, abzuwägen welche Gefahren auf uns zukommen und welches die entsprechenden Abwehrmassnahmen sein müssen. Je subversiver und perfider diese Gefahren sind, desto schwieriger ist es, sich ein Bild über die für unser Land notwendige Armee zu machen.

In seiner bodenständigen Art versucht Samuel Schmid dieses Problem zu lösen. Irgendwie einen Nukleus unserer Miliz Armee zu erhalten und den neuen Anforderung anzupassen. Dabei hilft ihm seine Fähigkeit mit den immer noch zahlreich vorhandenen und fähigen Offizieren zusammenzuarbeiten. Er hat den Mut, zu delegieren, Vertrauen zu schenken und die Verantwortung für das geschenkte Vertrauen zu übernehmen. Offen seine Fehler einzugestehen. Nur mit solchen Eigenschaften kann ein personalintensives Unternehmen, wie unsere Miliz-Armee, geführt werden.

Samuel Schmid ist auch heute noch für mehr Schweizer, als man glaubt, der richtige Mann am richtigen Ort.
Daran vermag die von der Boulevardpresse hochgespielte Affäre Nef nichts zu ändern. Auch nicht die läppischen Intrigen derjenigen, die seinen Platz haben möchten. Mangels besserer Argumente und handfester Argumente in der Affäre Nef werfen diese Politiker nunmehr Samuel Schmid mangelnde Kommunikationsfähigkeit vor. Solche Spezialisten haben wir bei den Medien, in der Verwaltung und den Parteien übergenug. Gerade für ein Departement, das für unsere Milizarmee verantwortlich ist, brauchen wir nüchterne, sachliche, zur Teamarbeit fähige Sachwalter. Keine Medienstars oder Volkstribunen!

Und dazu noch viel Mut zu einem bodenständigen Schweizertum. Etwas, das irgendwie zur zweiten Natur von Samuel Schmid gehört. Als die Schweizerfahne in unserem Land irgendwie verpönt war, kam er zur Eröffnungsrede der Expo mit seiner Fahne und stellte sie neben sein Rednerpult. Das war damals die einzige Schweizerfahne weit und breit nicht nur in der Expo, sondern im ganzern Land! Seither hat sich das geändert. Auch das verdanken wir der Bodenständigkeit und dem Mut von Samuel Schmid. Für mich die beste Politik- Kommunikation der letzten Jahre.
Schon allein deshalb sollte Samuel Schmid jetzt dem Druck der Bundesratssessel – Jäger nicht nachgeben

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18 September, 2008 at 7:27 pm Hinterlasse einen Kommentar


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