Archive for April, 2010

Warum gibt Bundesrat Maurer auf?

Als Ueli Maurer die Nachfolge von Samuel Schmid übernahm, erklärte er, die Schweiz brauche eine starke Milizarmee. Eine Armee, welche dank unserem Milizsystem so ausgebaut werden sollte, dass sie jederzeit gegen Gefahren von aussen oder von innen eingesetzt werden könne. Eine Armee, die so geschult werden sollte, dass sie bei unserer in sich zerrissenen und von Terroristen jeder Art unterwanderten Welt jederzeit in der Lage wäre, zumindest bei uns zu Hause für Sicherheit, Freiheit und Unabhängigkeit als eine direkte Demokratie zu sorgen. Ein Staat, der nicht wie heute als ein unnötiges und störendes Auslaufmodell belächelt oder gar bekämpft wird. Nur eine moderne, starke Armee könne die Schweiz wieder zu einem Land machen, das von den anderen Staaten respektiert oder sogar als Beispiel benützt wird.

So jedenfalls verstand ich unseren neuen Verteidigungsminister!

Und was ist seitdem geschehen?
Nichts als Kürzungen des Militärbudgets, das Gerangel um Auslandseinsätze, Sabotage der dringenden Erneuerung unserer Flugwaffe. Dazu das kaum im behaupteten Ausmass notwendige „Ordnung“ machen in unserer Armee, die sogar als ein Saustall bezeichnet wurde. Die Bundesratskollegen Maurers verpassen keine Gelegenheit, seine wiederholten Reformvorschläge als ungenügend zurückzuweisen oder ihre Substanz derart herunterzustutzen, dass die Armeefeinde im Parlament auch den letzten Vorschlag bodigen werden. Die GSoA und ihre Mitläufer von links bis rechts arbeiten ja erneut an einer Initiative zur Abschaffung der Militärdienstpflicht.

Inzwischen wachsen überall die Gefahren.
An unseren Grenzen drängen sich tausende als Asylanten getarnte Terroristen und die Infiltration der Schweiz durch die Schergen zahlloser verbrecherischer Organisationen, Sekten, Diktatoren und anderer Staaten. Dazu die leider immer zahlreicheren, oft auch an friedliche Lösungen glaubenden Dienstverweigerer, die sich für staatsfeindliche Zwecke einspannen lassen: das mit Geld, Einschüchterungen jeder Art oder dem Vorgaukeln einer, wie sie sagen, im Grunde genommen doch recht friedlichen und konfliktfreien Welt?

Die Welt braucht heute eine neutrale, unabhängige Schweiz.
Seit dem letzten Weltkrieg weist eine immer noch ansehnliche Zahl von Schweizer, neuerdings besonders anlässlich der General Guisan-Feiern, darauf hin, dass Europa und der übrigen Welt eine freie, unabhängige, wehrhafte und neutrale, aber auch eine wirtschaftlich starke Schweiz besonders auch zum Schutze humanitärer Aktionen, zur Aufdeckung des weltweiten Terrors und Vermittlung von Frieden und Zusammenarbeit gegen den Missbrauch aller Massenvernichtungswaffen mehr nützen würde als ein in eines der bestehenden doch noch recht wackligen multilateralen Systeme und Organisationen integriertes Land. Gerade für die EU könnte die Schweiz ein viel nützlicherer Partner zur Beilegung von gefährlichen Konflikten gegenüber der übrigen Welt sein, als ein sprachlich aufgespaltetes und als Provinzen auf seine Nachbarstaaten verteiltes Land: Mitglied einer Union, in welcher die Stimme der Kleinen herzlich wenig gilt.

Herr Bundesrat Maurer geben Sie jetzt nicht auf.
Jetzt müssen Sie für die ganze Schweiz eintreten. Nicht nur für Ihre Partei. Ein Bundesrat ist nicht der Vertreter einer Partei, sondern aller Schweizerbürger. Das ganze Land wartet auf Sie, zum Wiederaufbau einer wehrhaften Schweiz.
Fordern Sie dafür die notwendigen Mittel.

Für den Anfang sollten Ihrem Departement zusätzlich zum jeweils bestehenden jährlichen Budget jährlich vom Gewinn der Nationalbank eine bestimmte Summe (1 bis 2 Milliarden) als Initialzündung für den Wiederaufbau einer wehrhaften Schweiz reserviert werden.

In erster Linie zum Aufbau (Ausrüstung und Ausbildung) einer jederzeit sofort einsatzbereiten, Männer und Frauen umfassenden, dem neuesten Stand angepassten Milizarmee, bestehend aus:

  • Aktiven (70’000 auf mindestens 5 Jahre freiwillig verpflichtete Milizsoldaten, die zu einer kurzfristig einsatzbereiten und auf den neuesten Stand eingetrimmten und modern ausgerüsteten Truppe aus- und weiterzubilden wäre)
  • Reserve (100’000 Mann zum Kampf ausgebildete, physisch leistungsfähigen innerhalb vier Wochen mobilisierbare, ebenfalls freiwillige Milizsoldaten)
  • Hilfsdienste (150’000 Mann ausgewählt bei den übrigen als diensttauglich erklärten Militärdienstpflichtigen für alle Truppengattungen und für entsprechende Hilfsarbeiten, Etappenarbeiten, Logistik, Unterhalt, Transport, Lagerhaltung, Bewachung etc)
  • Zivilschutz (250’000 Männer und Frauen, die nicht für militärische Zwecke benötigt werden, aber ebenfalls bewaffnet und für die zahlreichen Hilfeleistungen aus den Reihen der Militärdienstpflichtigen ausgebildet sind)

Zusätzlich
Zu den Miliztruppen der Nukleus einer Berufs-Armee (Männer und Frauen) bestehend aus folgenden Einheiten:

  • Permanentes Elitekorps (50-80’000 Mann jederzeit einsatzbereit, allenfalls ergänzt durch Einheiten der Aktiven Milizsoldaten zum Schutze des Landes, zusätzliche Eingriffe an der Grenze , im Landesinneren und für Auslandeinsätze – gleichzeitig verwendbar zur Ausbildung und/oder Ergänzung der Milizarmee.)
  • Grenzbewachung (50’000 Mann allenfalls zur Unterstützung der Zöllner und Polizeidienste)
  • Militärischer Nachrichten- und Polizeidienst (30’000 Mann gegen die wild wuchernden subversiven Gegner unserer staatlichen Existenz/ Verfassungsschutz)
  • Eine Flugwaffe (20’000 Berufssoldaten ergänzt durch Miliz Einheiten, die entsprechend modernsten Flugzeuge, Dronen Elektroniksysteme, etc.) ausgerüstet, in der Lage sind, jederzeit unseren Luftraum abzusichern, wenn nötig auch Abwehrmassnahmen im Ausland durchzuführen.

Sonderbudget
Zur Modernisierung und Betriebsbereitschaft des Réduit und dessen Ausdehnung durch drei Sicherheitsgürtel zum Schutze der Zivil-Bevölkerung bis zu den Landesgrenzen. Weitmaschiges elektronisch vernetztes Überwachungs- und Abwehrsystem usw. wofür als Grundstock eine einmalige, auf mehrere Jahre verteilte mindestens 5 Milliarden Franken betragende Auslage vorzusehen wäre. Verglichen mit dem was in die Taschen der Boni-Jäger fliesst oder was für die neuerdings von Deutschland sabotierte NEAT gesteckt wurde sind alle diese einmaligen und jährlichen Ausgaben für die Erhaltung unserer Wehrkraft peanuts!

Herr Bundesrat Maurer
Sie können auf die Hilfe der Mehrheit von uns kleinen, weniger wichtigen, oft älteren Bürger bei der Verwirklichung des vorstehenden skizzierten Projekts (kleine Berufsarmee ergänzt durch freiwillige auf Dauer verpflichtete Milizsoldaten) zählen. Wichtig ist, dass man endlich mit dem Parteiengeplänkel in der Schweiz Schluss macht und energisch, aber auch rasch handelt. Nur so werden wir die heute verschmähte Schweiz wieder aufwerten und unsere unabhängige, direkte Demokratie erhalten können.

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21 April, 2010 at 3:58 pm Hinterlasse einen Kommentar


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