Asylanten ja, aber nur wenn sie unser Gastrecht respektieren zur Abstimmung am 9. Juni

2 Juni, 2013 at 1:41 pm Hinterlasse einen Kommentar

I

Die Schweiz ist überaltert und wird es mit jedem Jahr mehr. Wir sind deshalb an einer kontinuierlichen Einwanderung vor allem auch jüngerer Menschen interessiert. Wir sind ohnehin ein typisches multi-kulti Land, das fremde Menschen gerne bei sich aufnimmt und mit diesen relativ gut zurecht kommt. Wir bieten nicht nur Intellektuellen, sondern auch allen anderen arbeitssuchenden Menschen eine vielfältige Ausbildung und Arbeit. Wirtschaftlich können wir jedem einen Arbeitsplatz garantieren.

Als ein wirklich neutrales Land haben wir uns stets bemüht , den zahllosen armen und hilflosen Menschen von überall auf der Welt Zuflucht und eine neue Heimat im Rahmen unseres eng begrenzten Raumes und der beschränkten Boden- und Naturschätze zu geben. Humanitäre Hilfe war bereits vor unserer international anerkannten Neutralität (1648 Westfälischer Frieden und 1815 Pariser Friedensvertrag) ein Fundament unserer Aussenpolitik. Der beste Zeuge dafür ist das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

II

Ein grosser Teil der zu uns geflüchteten Ausländer haben unser Land bereichert und haben oft unsere Stellung als eine unabhängige Willensnation besser verkörpert als alt eingesessene Schweizer. Ganz einfach deshalb, weil sie aus Länder flüchteten in welchen Gewalt, Terror und Willkür vorherrschten. Sie schätzen deshalb Recht und Ordnung. Toleranz und Solidarität bei uns und sind bereit, sich dafür einzusetzen.

Leider haben die weltweite Verrohung seit den zwei letzten Weltkriegen , das sich über die ganze Welt ausbreitende , immer besser organisierte Verbrechertum und die durch unsere permissive Überfluss-Gesellschaft verdorbenen Menschen, besonders auch der Jugend, zu einem sinn- und ziellosen Dasein geführt. Nur noch rohe Gewalt scheint für diese Menschen Länder und Staaten das einzige Mittel zu sein, mit einem solchen Dasein fertig zu werden. Und so kommen immer mehr dieser ziellos verlorenen Menschen, vermischt mit echten Flüchtlingen, an unsere Grenzen.

III

Den Weizen vom Spreu zu trennen war seit jeher eine schwierige, aber auch harte Arbeit. Nur einfache, klar und konsequent angewandte Regeln vermögen da Ordnung zu bringen. Beim Spreu, wie bei den Menschen.

Wir gewähren relativ leicht und grosszügig Flüchtlingen Gastrecht. Aber wer das durch ein pöbelhaftes, ungebührliches, unkooperatives oder trickreiches Verhalten missachtet, ist von Anfang von den anderen Asylsuchenden zu trennen und zu kontrollieren. Wer Recht  und Ordnung missachtet ist vordringlich in Gewahrsam zu nehmen, um ihn nach einem kurzen Schnellverfahren so rasch wie möglich auszuweisen. So jedenfalls tönt es neuerdings aus dem Schengen Europa. Die EU hat offenbar genug von dem kriminellen Tourismus und dem Missbrauch der Schengener Freizügigkeit.

Für die Schweiz heisst das, das wir vermehrt in den Genuss von Asylanten kommen, die uns unsere Nachbarn in Missachtung von Dublin einfach über unsere Grenze gewissermassen zur weiteren Verwendung zustellen. Weitere Verwendung heisst, dass diese Asylanten hier bei uns ihr Unwesen treiben, unauffindbar verschwinden oder dann für viel Geld unserer Steuerzahler ausgeschafft werden müssen.

IV

Unterschätzen wir nicht die Gefahr eines vermehrten durch strenge EU-Massnahmen bewirkten Zustroms ehrlicher, leider aber auch immer mehr krimineller Flüchtlinge. Da diese in der Regel nur aus der EU kommen können und sich die EU herzlich wenig um unsere Flüchtlingsprobleme ( im Gegensatz zu unserem Bankenproblem) kümmert, müssen wir einmal mehr zu raschen autonomen Massnahmen greifen. Was für die Abstimmung am 9. Juni vorgeschlagen wird, ist nicht viel, aber es sind immerhin einige bereits vorgesehene, aber jetzt etwas klarer formulierte disziplinarische Massnahmen. So wie sich die drohenden Gefahren am Asylantenhimmel abzeichnen, sagen wir ja zu diesen wenn auch mageren Massnahmen.

Viel wichtiger ist, dass die politischen Parteien, das Parlament und vor allem der Bundesrat gleichzeitig und äusserst dringend folgende Massnahmen prüfen:

1. Verdoppelung unseres Grenzwachtkorps, um diese nachbarlichen EU-Geschenke an nicht zulässigen Flüchtlingen bereits beim Auftauchen an unserer Grenze abstoppen zu können.

2. Eine mit zusätzlichen Mitteln des Bundes unter einheitlicher Leitung massive Verstärkung der kantonalen Polizeikorps, zur systematischen Fahndung nach jedem nicht ordnungsgemäss angemeldeten Flüchtling , ob kriminell oder ehrlicher Asylant.

3. Jeder Flüchtling, der gegen das ihm gewährte Gastrecht durch sein Verhalten verstösst, muss einem wirksam überwachten Aufenthalt bis zum Entscheid seiner Zulassung oder Abweisung als Asylant unterstellt werden.

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